Hautnah bei der 31. Veteranen-Rallye dabei

Ibbenbüren 13.06.2011

11. / 12. /13. Juni – 31. Veteranenrallye 2011 Ibbenbüren Am Pfingstwochenende knatterten 380 historische Motorräder im Rahmen der 31. Veteranen-Rallye durch das Tecklenburger Land. Hunderte von Wohnwagen säumten das Gelände rund um das Stadion Ost. Zunähst musste jede teilnehmende Maschine durch die technische Abnahme der DEKRA, denn ohne ein, extra für die Veranstaltung gefertigtes Kennzeichen, durfte niemand auf die öffentlichen Straßen. Die Veranstaltung startete offiziell am Samstag Morgen um zehn Uhr. Nach einer kleineren Ausfahrt von etwa 40 Kilometern begrüßte der Schirmherr der Rallye und Bürgermeister Heinz Steingröver alle Teilnehmer im Stadion Ost um 15 Uhr. Darauf begann der erste Gleichmäßigkeitslauf. Ziel des Gleichmäßigkeitslaufes ist es, über eine bestimmte Strecke eine bestimmte Geschwindigkeit zu halten. Dies ist schwieriger als es klingt, denn hat eines der Vorkriegsmotorräder tatsächlich einen Tacho, dann sind diese alles andere als genau. Wer die geringste Abweichung hat, hat gewonnen. So mussten die Kinder auf 1500 Meter, also drei Runden ein Tempo von 15 km/h fahren, die Großen mussten vier Runden durchhalten. Am Sonntag morgen begann dann das große Spektakel. Ich hatte das Vergnügen im Beiwagen von Rudolf Kurthues, 73 Jahre alter NSU OSL mitfahren zu dürfen. Unsere Startzeit lag bei 10:05 Uhr. Da wir in der Touristenklasse außerhalb der Wertung fuhren, konnten wir ohne Geschwindigkeitsbegrenzung mit teilweise 95 km/h über das Land knattern. Es ging über Ledde, Leeden und Ladbergen nach Brochterbeck, wo wir um 11:23 Uhr ankamen. Allmählich trudelte das größte, rollende Museum auf dem Brochterbecker Dorfplatz ein. Um etwa 13 Uhr ging es dann für uns weiter. Bei schönstem Motorrad-Wetter führte uns die Route über Saerbeck, Riesenbeck und Gravenhorst zurück nach Ibbenbüren. Am Motorradmuseum gab es dann die nächste Rast, wo wir vom Heimatverein Ibbenbüren mit Kuchen begrüßt wurden. Die letzte und kürzeste Etappe führte und uns schließlich wieder in das Stadion Ost. Ab 20 Uhr, begannen die Ansprachen, unter anderem der stellvertretenden Bürgermeisterin Gisela Köster oder des ehemaligen AMC Vorstandes Rolf Lehmann, der Hans-Christoph Kröger die Nachfolge abtrat. Dieser dankte vor allem den vielen Helfern des DRKs und des Technischen Hilfswerkes. Danach konnten die Sieger geehrt werden. Verliehen wurden Pokale in vierzehn Klassen und hinzu kamen noch viele Ehrenpreise.. So war es wenig verwunderlich, dass der Gesamtsieger erst um etwa 22:30 Uhr ausgerufen wurde. Anschließend klang der Abend gemächlich aus. Die Feiern im Fahrerlager gingen noch bis spät in die Nacht. Am Pfingstmontag gab es dann noch ein leztes Frühstück, so wie Gastgeschenke an den AMC Vorstand Kröger.
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