Denkmal auf dem Christuskirchplatz abgebaut

Ibbenbüren 17.01.2011

Ein Denkmal verschwindet: Das 1872 errichtete Kriegerdenkmal auf dem Christuskirchplatz in Ibbenbüren ist vorerst selbst Geschichte. Denn am Montag wurde es Stück für Stück abgebaut. Über vier Stunden dauerte es, den 120 Kilogramm schweren Vogel und die 500 Kilogramm schweren Säulenelemente nach und nach abzutragen. Das Kriegerdenkmal ist aufgrund seiner Inschrift nicht unumstritten. Das Zitat Schillers „Und setztet ihr nicht das Leben ein, nie wird euch das Leben gewonnen sein“ gedenkt sowohl der Gefallenen im ersten Weltkrieg, als auch der Gefallenen im Zweiten Weltkrieg. Da letzterer ein Angriffskrieg Deutschlands war, diente er kaum dazu, Leben zu geben, um Leben zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund verkündete auch Pfarrer Lohmeyer darum Ende August 2010 im Gottesdienst, dass das Denkmal verschwinden wird. Ein weiterer aktueller Grund, das Denkmal abzubauen ist zudem, dass es mittlerweile marode ist und in dieser Form nicht dauerhaft auf dem Platz hätte stehen bleiben können. Außerdem ist eine Neugestaltung des Christuskirchplatzes geplant. Den landschaftsplanerischen Wettbewerb hierzu gewann das Architektenbüro Hahn von Hantelmann aus Berlin mit seinem Vorschlag. Nun steht die Idee im Raum, das Denkmal an der Synagogenstraße auf dem alten Friedhof neben anderen Denkmälern wieder aufzubauen. Doch darüber muss erst noch der Stadtrat entscheiden. Bis dahin wird das Denkmal vom Bauhof eingelagert.
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